Die Olympischen Spiele

Wednesday 12 August 2009

Die Olympischen Spiele in der Antike

Heute kennt ein jeder die Olympischen Spiele, die auch als Olympiade bezeichnet werden. Regelmäßig finden die Olympischen Sommer- und Winterspiele statt. Je nach dem in welchem Land die Olympischen Spiele stattfindenden, Hotels wie Steigenberger, Starwood oder RIU Hotels, sind zu der Zeit alle laufend belegt. Darauf freuen sich die Hotelketten selbstverständlich, da der Umsatz um einiges steigert in den Saisons. Doch der Ursprung dieser riesigen Sportveranstaltungen liegt bereits in der Antike, genauer um 2.000 vor Christus. Die ersten regelmäßig stattfindenden Spiele sollen laut

Geschichtsexperten bereits 776 vor Christus in der Stadt Olympia stattgefunden haben. Die damaligen Siegerlisten gaben Aufschluss über die vermutlich erstmals stattfindenden regelmäßigen Spiele. Als Olympiade wurde dagegen der Zeitraum zwischen zwei Olympischen Spielen angesehen. Dabei war eine Olympiade das Maß aller Dinge für die griechische Zeitrechnung der Antike.

Olympia 2013

Anfangs gab es lediglich eine Disziplin, nämlich einen Wettlauf, der über die gesamte Distanz des Stadions reichte. Diese betrug damals 192,27 Meter. Doch im Laufe der Zeit wurde die Bedeutung dieser Veranstaltungen immer wichtiger, wobei der Sport nicht unbedingt im Vordergrund stand. Denn eigentlich waren die Olympischen Spiele einst ein religiöses Fest, das zu Ehren von Zeus, dem Göttervater, sowie Pelops, einem göttlichen Helden, veranstaltet wurde. Auf dem Höhepunkt der Olympischen Spiele dauerten selbige über fünf Tage an. Zunächst wurden kultische Zeremonien veranstaltet. Darunter fanden sich Weihehandlungen, sowie der Einzug der Athleten ins Stadion. Auch der Einzug der Zuschauer und Schiedsrichter wurde zu dieser Zeit groß gefeiert. Damals waren es auch nicht nur die sportlichen Olympischen Spiele, die ausgetragen wurden, sondern genauso wurden musische Wettkämpfe veranstaltet.

In der Zeit der Antike wurden die Olympischen Spiele grundsätzlich im Juli durchgeführt. Dabei mussten sich die Athleten schon damals für die Teilnahme qualifizieren. Sie mussten einen Monat vor Beginn der Spiele anwesend sein und den Schiedsrichtern ihr Können beweisen. Nur wer vor ihnen bestand, durfte später auch an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Antikes Olympia

Der Beginn der Olympischen Spiele ging einher mit dem Umzug der Zuschauer, Schiedsrichter, Athleten und Betreuer zum Tempel des Zeus. Dort mussten die Athleten einen Schwur ableisten, der besagte, dass sie sich an die Regeln der Olympischen Spiele halten wollten. Dabei wurden die einzelnen Wettkämpfe voller Leidenschaft ausgeführt, die Sportler taten alles, um einen Sieg zu erreichen. Wem dieser gelang, der wurde mit einem Siegeskranz ausgezeichnet, der aus Olivenzweigen bestand. Zusätzlich wurden Statuen angefertigt und die Sieger in Gedichten verewigt. Verlierer, die nur einen zweiten oder dritten Platz erhielten, mussten mit dem Spott der anderen leben. Sie schlichen heimlich in ihre Heimat zurück und mussten den Spott über sich ergehen lassen. Im weiteren Verlauf wurden immer mehr Disziplinen bei den Olympischen Spielen eingeführt, bis es 20 Wettbewerbe gab, die in die großen Bereiche Leichtathletik, Schwerathletik, Reitwettbewerbe und Pentathlon untergliedert wurden.


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