Die Stadt München ist als Austragungsort für die Olympischen Spiele sowie für die Paralympischen Spiele 2018 im Gespräch. Zusammen mit Garmisch-Partenkirchen und der Kunsteisbahn am Königssee hat die bayerische Landeshauptstadt gute Aussichten.

Bereits 2005 hatte München die Absicht, sich als Austragungsort der XXIII. Olympischen Winterspiele 2018 zu bewerben. Am 8. Dezember 2007 entschied sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) dafür, dass sich München schließlich als Austragungsort bewerben dürfe.

Die Wintersportveranstaltung steht ganz unter dem Motto „Die freundlichen Spiele“. Sollte München zum Austragungsort der Olympischen Winterspiele gewählt werden, wird ein 2-Cluster-Konzept zum Zuge kommen. Das heißt, dass die Eiswettbewerbe in der Stadt und die Schneewettbewerbe in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen werden.

Ökologische Schäden sind vorprogrammiert

Umweltschützer stehen der ganzen Angelegenheit äußerst skeptisch gegenüber, da der Bau nur kurzzeitig genutzter Sportstätten der Natur irreparable Schäden zufügen wird. So fordern Umweltschützer einen dauerhaften Platz zur Austragung der Winterolympiade, wie zum Beispiel die Schweiz, da diese günstig gelegen und mit einer guten Infrastruktur ausgestattet ist.

Ursprünglich sollten die Winterspiele in Oberammergau ausgetragen werden, aber die ansässigen Bauern befürchteten bleibende Schäden auf den Grünflächen und weigerten sich, ihre Grundstücke zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund wurden die Planungen im Sommer vergangenen Jahres geändert.

Die Veranstaltungsstätten werden nun auf einem Gebiet in der Nähe von Ohlstadt geplant, welches 200 Meter tiefer liegt und in den Wintermonaten nicht sonderlich viel Schnee zu Gesicht bekommt. Umweltschützer haben Sorge, dass Planierungs- und Rodungsarbeiten „irreparable Schäden in einer empfindlichen, eiszeitlich geformten Landschaft anrichten werden“.

Sollte die Stadt München den Zuschlag als Austragungsort der Olympischen Winterspiele erhalten, so wäre sie die erste Stadt, die sowohl die Sommer- als auch die Winterspiele austrägt.

Wohnen in München

Wer eine Wohnung in oder bei München sein Eigen nennen kann, darf sich glücklich schätzen. Sollte München nämlich zum Austragungsort der Winterolympiade gewählt werden, besteht vielleicht die Möglichkeit, eine Olympikone bei sich zu Hause aufzunehmen. Bis 2018 ist es zwar noch ein bisschen hin, aber entsprechende Maßnahmen können schon langsam geplant werden. Natürlich wird in der Zeit ein riesiger Trubel in der Stadt herrschen, sodass wichtige Sachen wie einen Kindergeburtstag feiern oder die Oma aus dem Krankenhaus abholen schnell vergessen werden könnten, denn das wird ein einmaliges Erlebnis sein.