Die Notfallmedizin, zu der es jedes Jahr aufs Neue eine große Konferenz gibt, ist heute in unserer Gesellschaft unverzichtbar geworden. Denn erst mit ihr wird es möglich, im Fall der Fälle korrekt zu handeln. Die Notfallmedizin umfasst dabei die medizinische Behandlung von Opfern, die durch Explosionen oder Einstürze verletzt werden. Hierfür ist ein umfangreiches Fachwissen erforderlich, dass sich die Ärzte in jahrelangen Studien aneignen müssen.

Doch wo genau liegen die Grenzen zwischen der Notfallmedizin und der normalen Medizin? Stürzt das eigene Kind unglücklich und bricht sich Arm oder Bein, ist das für die Eltern und das Kind bereits eine Katastrophe. Insofern ist eine Abgrenzung zwar objektiv möglich, subjektiv wird sie aber nie vorhanden sein. Denn jeder Unfall, von dem man selbst betroffen ist, wird oft auch als Katastrophe im eigenen Leben angesehen.

Notfälle bei der Konfirmation

Die Konfirmation wird jedes Jahr von vielen Jugendlichen gefeiert. Dabei ist es ein alter Brauch, dass man von Haus zu Haus zieht und von allen Erwachsenen alkoholische Getränke bekommt. Allerdings sind die Jugendlichen diesen starken Alkoholgenuss oft nicht gewohnt und werden deshalb schnell betrunken sein. Für Eltern eine Katastrophe, für die Jugendlichen ein bisher ungekanntes Gefühl – aber eigentlich etwas ganz Normales. Solange der betrunkene Zustand nicht soweit ausartet, dass es zu einer Alkoholvergiftung kommt, die im Krankenhaus behandelt werden muss, sollte man sich hierbei keine allzu großen Sorgen machen.

Überängstliche Eltern sollten sich ihre eigene Konfirmation oder auch Jugendweihe in Erinnerung rufen, denn ihnen selbst ging es sicherlich zu jenem Zeitpunkt auch nicht wirklich besser, als ihren Kindern heute. Die altbewährten Hausmittel, wie ein Bein aus dem Bett strecken, einen Eimer neben das Bett stellen und viel Schlaf helfen doch in den allermeisten Fällen bestens.

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Nach der Konfirmation

Da die Konfirmation nicht nur eine besondere Feier für die Jugendlichen ist, sondern auch mit zahllosen Geschenken aller Verwandter und Freunde der Familie verbunden ist, stehen auch nach der Feier und dem Ausschlafen des Rausches einige Verpflichtungen an. So sollte eine Danksagung Konfirmation in jedem Fall ausgesprochen werden. Vielfach geschieht dies über eine Zeitungsanzeige. Allerdings ist eine solche Danksagung Konfirmation nicht persönlich, sondern spricht alle Gäste der Feier allgemein an.

Wer sich in positiver Erinnerung bei Freunden, Familie und Co. halten will, sollte deshalb lieber auf eine individuelle und persönliche Danksagung Konfirmation achten. Bei dieser besteht nämlich die Möglichkeit, jedem Gast einzeln und individuell zu danken. So kann man Bezug auf das erhaltene Geschenk nehmen. Meist ist es zwar Geld, aber auch hier ist eine Danksagung Konfirmation durchaus angebracht.

Ebenfalls sollten die Eltern sich bedanken, denn vielfach, gerade in ländlichen Regionen, werden die Verwandten und Freunde etwas zum Buffet beisteuern. Schon im Vorfeld muss hier natürlich abgeklärt werden, wer Kuchen und Torten, wer Salate und Fleischgerichte mitbringt. Nur so kann ein ausgewogenes und reichhaltiges Buffet erstellt werden. Jedoch sollten auch die Personen, die sich mit Essen und Getränken an der Konfirmation beteiligt haben, mit einer persönlichen Danksagung Konfirmation bedacht werden. Nur so werden langfristig gute Freundschaften entstehen oder erhalten bleiben.

Außerdem sollten Eltern mit ihren Kindern darüber sprechen, wie sie die meist sehr hohen Geldbeträge, die sie zu diesem Anlass erhalten, verwenden wollen. Vielfach kann man sich mit verständigen Kindern darüber einigen, das Geld für einige Zeit anzulegen, so wird oft der Grundstock für die Finanzierung des Führerscheins gelegt. Auch auf das eigene Auto kann mit den Geldern von der Konfirmation bereits gespart werden. Wichtig ist, dass die Eltern den Kindern aber Spielraum lassen, so sollten sie sich auch jetzt schon etwas von dem Geld kaufen dürfen, denn andernfalls werden sie nie lernen, mit Geld umzugehen. Außerdem fällt es sehr schwer, so lange Zeit auf einen größeren Geldbetrag zu verzichten.

Foto: © Rainer Sturm / Pixelio