Drogentests bei den Olympischen Spielen
Spätestens, seitdem in den 1980er Jahren die ersten Fälle von Doping bei Sportlern bekannt wurden, spielen auch Drogentests bei den Olympischen Spielen eine besondere Rolle. Sie sind wichtig, um nur saubere Sportler mitmachen zu lassen und einen konkreten Vergleich der sportlichen Leistungen zu erhalten. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass Sportler ein Vorbild für Jugendliche und alle anderen Menschen sind. Werden sie mit Drogen erwischt, wirft dies ein schlechtes Licht auf das Vorbild.
Bei den Olympischen Spielen wurden jedoch Drogentests lange Zeit auch zu anderen Zwecken verwendet. Insbesondere die USA zogen lange Zeit die Aufmerksamkeit der Kritiker auf sich. Zwar ordneten sie bereits 1989 offizielle Drogentests bei den Olympischen Spielen an, jedoch wurde deren Durchführung lange Zeit immer wieder verschoben. Böse Zungen behaupteten sogar, dass die Drogentests durchgeführt wurden, allerdings nur, um sicher zu gehen, dass bei offiziellen Tests durch Dritte kein Doping nachgewiesen wurde.
Drogentests sorgen immer wieder für Skandale
Nicht nur bei den Olympischen Spielen, sondern auch bei vielen anderen sportlichen Wettkämpfen, werden Drogentests an den Sportlern durchgeführt. Doping soll nachgewiesen werden, denn eine sportliche Höchstleistung nur mit Hilfe leistungssteigernder Medikamente zu erreichen, kann keinesfalls Sinn und Zweck eines sportlichen Wettkampfs sein. Bekanntes Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit außerhalb der Olympischen Spiele ist die Tour de France, die ebenfalls zahlreiche Dopingfälle hervorbrachte.
Auch international gehen seriöse Sportvereine gegen das Doping vor, dennoch wird es nicht vollständig auszumerzen sein. So wie die Drogentests immer weiter entwickelt werden, entwickeln sich auch die Drogen selbst weiter. Dadurch wird es zunehmend schwieriger, sie nachzuweisen. Viele Sportler versuchen zudem, die Drogentests zu umgehen. Da werden Urinproben vertauscht, um den Test bestehen und weiter am Wettkampf teilnehmen zu können und vieles mehr.
Vorgehen gegen Drogen – ein zweischneidiges Schwert
Obwohl also bereits seit mehr als 20 Jahren das Doping-Problem bei den Olympischen Spielen und anderen Hochleistungssportarten bekannt ist, scheint es sich nicht bekämpfen zu lassen. Zwar weisen die Medien immer wieder darauf hin und scheinbar reagiert das Volk empört, doch viele Sportler berichten auch, dass sie regelrecht zum Doping gezwungen werden.
Natürliche Leistungen scheinen von manchem Trainer nicht mehr anerkannt zu werden, sie reichen einfach nicht aus, um es bis ganz an die Spitze zu schaffen. Deshalb wird nachgeholfen, mit chemischen Mitteln, die die Leistung steigern sollen. Dabei denkt mancher Trainer gar nicht darüber nach, dass er eine Qualifikation für einen Wettkampf gefährdet, wenn er seine Sportler dopt. Ebenso wenig wird an die Gesundheit der Sportler gedacht, hat es den Anschein. Ganz sicher sind nicht alle Sportler und alle Trainer so, doch leider gibt es genügend, die der Meinung sind, dass nur mit Nachhilfe tatsächlich sportliche Höchstleistungen möglich sind. Da ist es auch kein Wunder, dass Drogentests bei den Olympischen Spielen bereits zum Standard-Prozedere gehören.